1,5 kg gepökelte Rinderbrust (bereitet der Schlachter auf Bestellung zu, 4 Tage Vorlauf) mit heißem Wasser im großen Kochtopf aufsetzen, nicht salzen.
Die Zwiebeln werden geachtelt, aber nicht ganz durchgeschnitten. Die Nelken, die Wachholderbeeren, die Lorbeerblätter, die Brühe und die Zwiebeln in den Topf geben. Alles 2,5 - 3 Stunden köcheln lassen. Das Fleisch aus der Brühe nehmen und in einer Glasschüssel mit Deckel im Backofen bei 80 °C warm stellen. Alternativ für den nächsten Tag kalt stellen.
Die Brühe absieben und mit Mehlschwitze andicken, recht dick machen, es kommen noch 400 ml Sahne dazu. Wenn die Soße soweit gut und etwas abgekühlt ist, 1 Glas Tafelmeerrettich dazugeben. Der Meerrettich soll etwas vorschmecken, darf aber nicht mehr kochen, da sonst seine Schärfe abbaut. Am besten, den Meerrettich in Teilen zuzugeben und probieren.
Wenn das Gericht für den Folgetag vorbereitet wird:
Nach dem Kochen der Rinderbrust alles erkalten lassen und kühl stellen. Am Speisetag die Soße zubereiten. Dazu erst das kalte Fleisch aus der Brühe nehmen und in Scheiben quer zur Faser aufschneiden. Nicht zwingend nur Scheiben schneiden, zum Teil fällt das Fleisch an Fettschichten ohne Weiteres auseinander. Das Fleisch und 100 ml Brühe in eine Glasschüssel mit Deckel geben und in den Backofen stellen, Temperatur 120 °C, nach 1 Std. ist das Fleisch gleichmäßig warm, in der Zeit wird die Soße gemacht und die Beilagen.
Als Beilagen passen Kartoffeln, Brokkoli und/oder Bohnen.
Für Anfänger geeignet und deshalb etwas ausführlicher beschrieben.
