Die Quitten gründlich abreiben, um den Flaum zu entfernen.
Dann vierteln, das Kerngehäuse entfernen und die Stücke samt Schale in einen Topf geben.
Wasser dazugeben und bei mittlerer Hitze weich kochen – das dauert etwa 30 Minuten.
Alles zu einem feinen Mus pürieren. Wer es besonders fein mag, kann das Mus durch ein Sieb streichen.
Das Quittenmus nun bei sehr kleiner Hitze einkochen lassen. Immer wieder umrühren. Je länger es einkocht, desto fester wird später das Quittenbrot. Rechne mit mindestens 1–1,5 Stunden.
Backblech mit Backpapier auslegen und das Mus etwa 1–1,5 cm dick darauf verstreichen.
Dann heißt es Geduld haben: Du kannst das Quittenbrot im Backofen bei 50–70 °C Umluft (mit leicht geöffneter Tür, z. B. Holzlöffel einklemmen) oder im Dörrautomaten mehrere Stunden trocknen lassen, bis die Masse schnittfest ist.
Abkühlen lassen, in Rauten oder Streifen schneiden und in einer Blechdose kühl und trocken lagern. Zwischen die Schichten Backpapier legen.
Wer es ganz traditionell mag, kann das Quittenmus auch bei Raumtemperatur für ein paar Tage an einem warmen, luftigen Ort trocknen lassen. Dann in Rauten schneiden und einige Stunden weiter trocknen.
